Der offene Kamin

Der Klassiker unter allen Kaminen ist sicherlich der offene Kamin. Seit vielen Jahrhunderten verbreitet er die Faszination des Feuers in den Wohnräumen der Welt. Die Bauformen der offenen Kamine sind vielfältig und regional und kulturell unterschiedlich.

Die verwendeten Materialien gehen von einfachstem Lehm oder Putz bis zu edelsten Marmor- oder Granit. Der Feuerraum wird in der Regel aus Schamottesteinen gemauert.

Als „Feuerstelle“ befindet sich dort ein Feuerrost oder zwei Feuerböcke. Auf den Feuerböcken werden die Holzscheite aufgelegt und angezündet. Sind die Scheite abgebrannt, kann der Feuerbock einfach herausgenommen werden, um die Reinigung zu vereinfachen.

Der Ursprüngliche

Der offene Kamin wird in der Regel als sogenanntes Effektfeuer genutzt. Die Heizwirkung steht an zweiter Stelle. Die Wärme wird als Strahlungswärme nur über die Feuerraumöffnung abgegeben. Steht der Heiznutzen nicht im Vordergrund, erlebt man mit dem offenen Kamin ein Feuer, wie es natürlicher nicht sein könnte. Alternativ zur Befeuerung mit Holz, besteht die Möglichkeit ein Gasblockfeuer oder ein Elektrofeuer mit täuschend echtem Flammenspiel in den Feuerraum zu stellen. Das Gasblockfeuer kann wahlweise mit Erd- oder Flüssiggas betrieben werden.